Strafen für Crédit Agricole

ERM
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22. August 2018
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Redaktion RISIKO MANAGER

Ein teurer Tag für die französische Großbank Crédit Agricole: Die Europäische Zentralbank (EZB) hat gegen die Crédit Agricole S.A. eine Verwaltungsgeldbuße in Höhe von 4,3 Mio € erlassen. Die Bank habe Kapitalinstrumente ohne vorherige Genehmigung der zuständigen Behörde als Kernkapital-Instrumente (CET1) eingestuft, teilte die EZB mit.

Die Beanstandungen beziehen sich auf mehrere Quartalsberichte aus den Jahren 2015 und 2016. Mit der gleichen Begründung müssen auch die zum Konzern gehörende Investmentbank (Crédit Agricole Corporate and Investment Bank) und die CA Consumer Finance Strafen in Höhe von 300.000 bzw. 200.000 Euro zahlen. Gegen den Beschluss kann die Bank vor dem Gerichtshof der Europäischen Union noch Einspruch erheben.  

 

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