EBK will Risikoauflagen für Großbanken

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16. Juni 2008
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Von Katharina Bart

Die Eidgenössische Bankenkommission (EBK) will in Risikoauflagen für Banken einführen. Die Behörde will zunächst mit den beiden größten Banken des Landes, der UBS AG und die Credit Suisse Group, Gespräche führen und anschließend schrittweise Regulierungsmaßnahmen einführen.

KÖLN, 16.6.2008. Die Eidgenössische Bankenkommission (EBK) will in den kommenden Monaten Risikoauflagen für schweizerische Banken einführen. Die Behörde wolle zunächst mit den beiden größten Banken des Landes, der UBS AG und die Credit Suisse Group, Gespräche führen und anschließend schrittweise Regulierungsmaßnahmen einführen, sagte der Sprecher der Bankenregulierungsbehörde EBK, Tobias Lux. Nach den massiven Verlusten im Zusammenhang mit der Subprime-Krise und anderen Hypothekenanleihen erwägt die EBK eine Obergrenze für die Leverage-Rate der Banken. Die Leverage-Rate, also das Verhältnis zwischen Fremdkapital und Bilanzsumme, ist eine Maßzahl für das eingegangene Risiko einer Bank und unterliegt bei den Schweizer Finanzinstituten bislang keiner Begrenzung.