EBA erinnert an Fristen

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31. Januar 2017
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Redaktion RISIKO MANAGER

Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) erinnert aktuell die zuständigen Behörden an die zur Dateneinreichung wichtigen Fristen, die im Rahmen des aufsichtsrechtlichen Benchmarking-Tests 2017 erforderlich sein werden. Trotz der noch von der Europäischen Kommission ausstehenden Zustimmung für die geänderte Umsetzung der technischen Standards (ITS), wird die Einhaltung der Fristen einen reibungslosen und rechtzeitigen Start der Übung sicherstellen.

Der geänderte ITS ermöglicht es den Aufsichtsbehörden und der EBA dabei zugleich, den Test anhand der darin angegebenen Datenanforderungen auszuführen. Die Änderungen waren notwendig, um die zu bewertenden Portfolios zu aktualisieren. Der Benchmarking-Test deckt 2017 insbesondere das Kreditrisiko für die sogenannten Default-Portfolios und Marktrisiko-Portfolios ab. Darüber hinaus wurden die hypothetischen Portfolios aus der Kreditrisikoübung ausgeschlossen.

Alle EU-Institutionen, die interne Ansätze zur Berechnung der Eigenkapitalanforderungen verwenden, werden darüber hinaus einer Bewertung ihrer internen Ansätze unterzogen. Aus diesem Grund sind sie dazu verpflichtet, den zuständigen Behörden die Daten zu ihren Portfolios gemäß den erforderlichen Fristen vorzulegen.

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