BaFin konsultiert zur Solvabilitäts-Meldung

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16. Oktober 2017
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Von Redaktion RISIKO MANAGER

Finanzkonglomerate müssen gegenüber der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), der Deutschen Bundesbank und in bestimmten Fällen auch der Europäischen Zentralbank nachweisen, dass sie über Eigenmittel in angemessener Höhe verfügen. Welche Angaben die Meldung enthalten muss, hat die BaFin zusammen mit dem Meldeformular nun zur Konsultation gestellt und anschließend in einem Rundschreiben festlegen. Das Rundschreiben wird die Finanzkonglomerate-Solvabilitäts-Verordnung (FkSolV) ersetzen, das Formular ersetzt die Meldevordrucke. Hintergrund sind neue Vorgaben aufgrund der europäischen Eigenmittelverordnung (Capital Requirements Regulation – CRR) und -richtlinie (Capital Requirements Directive IV – CRD IV) sowie Solvency II und der zugehörigen Delegierten Verordnung. Die Konsultation wendet sich an alle Unternehmen eines Finanzkonglomerats, die gemäß des Finanzkonglomerate-Aufsichtsgesetzes (FKAG) in die Berechnung der Eigenmittel einzubeziehen sind, und sonstige Interessierte.

Textquelle: BaFin

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